SDAJ MÜNCHEN

Frauen-Ligsalz-Café im März

Ligsalz-Café zum internationalen Frauentag. Achtung: Diesmal an einem Samstag!

Weg mit dem politischen Maulkorb gegen SDAJ'ler!

Weg mit dem politischen Maulkorb gegen SDAJ'ler!
Pressemitteilung der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend

Einem Mitglied der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) wurde die Einbürgerung durch die Stadt Hannover auf Grund seiner Mitgliedschaft in unserer Organisation verweigert. Der 2008 eingereichte Antrag auf Einbürgerung wurde aufgrund eines Einspruchs des Verfassungsschutzes Niedersachsen abgelehnt. In der Stellungnahme der Behörde wird ihm vorgeworfen, eine antifaschistische Demonstration in Hannover-Misburg mitorganisiert, sich im Landesschülerrat engagiert und gegen das mittlerweile aufgehobene Verbot der Kommunistischen Jugend Tschechiens (KSM) protestiert zu haben. Weiterhin begründet der Geheimdienst seine Ablehnung der Einbürgerung damit, dass sich die SDAJ für eine „entschädigungslose Vergesellschaftung“ von Unternehmen einsetze. Er kommt zu dem Schluss, dass die SDAJ verfassungswidrige Inhalte verbreite und es somit kein öffentliches Interesse an einer Einbürgerung unseres Genossen gebe.
Die Ablehnung der Einbürgerung und die Begründungen sind ein antikommunistischer Skandal, der an den „Radikalenerlass“ aus den 1970ern und die Praxis der KPD und FDJ-Verbote der 1950er erinnert. Aktives Handeln gegen Nazis, gegen Bildungsabbau und Kriegseinsätze wird mit dem Bannstrahl der „Verfassungswidrigkeit“ belegt. Damit zeigt sich erneut der Charakter des Verfassungsschutzes als „Hammer“ gegen alle fortschrittlichen Organisationen und Bewegungen. Während sich unserer Jugendverband für das im Grundgesetz verankerte Grundrecht der Enteignung von Eigentum einsetzt („Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen.“, Artikel 14 GG) outet sich der Verfassungsschutz Niedersachsen und die ihm hörigen Behörden als der wahre Verfassungskiller. Das Grundrecht auf politische Meinungsäußerung und Aktivität wird unserem Mitglied abgesprochen und damit unsere Organisation angegriffen.

Die abgelehnte Einbürgerung setzt die Kampagne der letzten Monate von Polizei, Verfassungsschutz und „Jugendministerin“ Köhler fort, in der eine harte Linie gegen die revolutionäre Linke durchgesetzt werden soll. Im Rahmen dieser Kampagne gerieten linke Organisationen und Gruppen ins Fadenkreuz staatlicher Repression. Höhepunkte waren u.a. die $129-Verfahren, ein Anti-Linksextremismus-Programm von Minsterin Köhler und die Medienhetze gegen Linke in Berlin.
Ein weiterer Fall von verweigerter Integration zeigt die Linie des niedersächsischen Innenministers. So hat sich der Verfassungsschutz ebenfalls gegen die Einbürgerung des Mitglieds der Partei „Die Linke“ Jannine Menger-Hamilton ausgesprochen.

Wir protestieren entschieden gegen die antikommunistischen Interventionen des Verfassungsschutzes! Verfassungsschutz auflösen! Für die sofortige Einbürgerung von Aram und Jannine!

Essen, 29.2.2010

Münchner Sicherheitskonferenz NATO MSC

Schon Wochen vor der NATO-Kriegstagung in München liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Nicht nur für die Großdemonstration am ersten Samstag im Februar, sondern auch für diverse andere antimilitaristische Aktionen und Veranstaltungen, die die SDAJ München auch schon im Vorfeld der sogenannten Sicherheitskonferenz durchführte. Los ging es mit einer Reihe von Mobilisierungsveran staltungen: eine zum Thema NATO-Kriegspolitik weltweit, eine weitere als Hintergrundinformat ion zur Körberstiftung (die im Rahmen der Siko ein Treffen junger Nachwuchsmilitarist Innen organisiert) und als Höhepunkt in dieser Reihe eine Veranstaltung mit Haluk Gerger über den Einfluss der NATO im türkisch-kurdischen Konflikt, zu der allein über hundert Leute kamen. Doch dies war nur der inhaltliche Teil... In der Woche vor der Sicherheitskonferen z organisierte die SDAJ München dieses Jahr gleich zwei antimilitaristische Aktionen: am Mittwoch fand die mittlerweile legendäre Jubeldemo – dieses Jahr zum Thema „Feed the rich“ - statt, bei der wir als ManagerInnen, Konzernbosse, bestechliche PolitikerInnen, Bundeswehroffiziere und alles weitere, was in den Interessen des Kapitals herumläuft, verkleidet durch die Stadt liefen. Besonders auf der Nobelmeile der Stadt, der Maximiliansstraße, lächelten uns die LadenbesitzerInnen und PassantInnen erst wohlwollend zu, bis sie realisierten, dass wir unsere Sprüche wie „Wir wollen mehr - Bundeswehr“ oder „Wir demonstrieren hier für die Rechte der Reichen ...“ doch nicht so ganz ernst meinten. Am Tag darauf fand auf dem Marienplatz eine für unsere Gruppe völlig neue Aktionsform statt: ein antimilitaristische s Straßentheater nach dem Prinzip des Brettspiels Monopoly, mit dem Titel „Monopoly – Würfeln um die Welt“. Einige GenossInnen hatten ihre Verkleidungen vom Vortag aufgehoben und sich als KapitalistInnen verkleidet. Die Konzernbosse würfelten um Länder, die als Spielfeld um die Bühne herum aufgebaut waren und besetzten diese mit ihren „Soldaten“, um anschließend Profit mit ihnen zu machen. Über die realen wirtschaftlichen Interessen von Konzernen aus NATO-Staaten in den dargestellten Ländern informierten die verdutzten PassantInnen Schautafeln. Am Samstag dann fand die alljährliche Großdemonstration statt, bei der die SDAJ München auch dieses Jahr wieder den Jugendblock organisiert hatte. Unterstützt wurde dieser im Jahr 2010 von 13 befreundeten Organisationen und natürlich von SDAJlerInnen aus der ganzen Bundesrepublik, die extra für die Demonstration angereist waren. So konnten wir trotz schlechtem Wetter (und nicht ganz so massenhafter Beteiligung wie letztes Jahr) einen kraftvollen und lauten Block bilden, der sich vor allem die Interessen der lernenden und arbeitenden Jugend auf die Fahnen geschrieben hatte. Die wichtigste Botschaft auf unserem Lauti und auch in unserer Rede bei der Kundgebung war „Bundeswehr raus aus Schulen“. Insgesamt nahmen an der Demonstration gegen die NATO-Kriegskonferenz trotz des schlechten Wetters ca. 3000 Menschen teil, um gegen die NATO-Kriegspolitik zu protestieren. Die Stimmung im Jugendblock war dank Musik und engagierter Moderation super, auch wenn wir nicht - wie symbolisch beim Monopoly geschehen – den Bayerischen Hof (Tagungsort der Siko) stürmten... Aber was nicht ist, kann ja noch werden ... :-)

Anti-Bundeswehr Aktion am 27.02.2010 (München)

SDAJ Soli-Konzert am 20.02.2010 (München)

"Bildung für Alle! Klassen-Kampf!" - Solikonzert ein voller Erfolg

300 SchülerInnen, Auszubildende und StudentInnen feierten am Samstag den 20. Februar im Feierwerk auf dem jährlichen Soli-Konzert der SDAJ München.
Das Festival stand dieses Jahr unter dem Motto "Bildung für Alle! Klassen-Kampf!" und knüpfte an die vergangenen Bildungskämpfe im Jahr 2009 an.
Die Einnahmen werden gespendet an die SchülerInitiative München, die neben der SDAJ einer der Hauptorganisatoren der Münchner Bildungsstreiks ist.
Das Konzert war gleichzeitig Auftakt für die kommenden Bildungskämpfe in diesem Jahr - es haben sich viele Aktive aus den Protesten wieder getroffen, diskutiert und angefangen neue Aktionen zu planen, die ihren vorläufigen Höhepunkt am 9. Juni 2010 finden werden werden, wenn es wieder heißt: Bildungsstreik im ganzen Land!

Monopoly - Würfeln um die Welt - present by SDAJ München

Monopoly - Würfeln um die Welt
present by SDAJ München

Am ersten Februarwochenende, des Jahres 2010 unseres Herren, versammelten sich Herren und Damen im Nobelhotel „Bayerischer Hof“, um über die oder besser ihre „Sicherheit“ der Welt zu debattieren, zu entscheiden und sich die Bäuche voll zu schlagen.
Ihre Sicherheit, Sicherheit für Rohstoffe, Sicherheit für Profit, Sicherheit für das kapitalistische System, bedeutet Krieg, Ausbeutung und Tod für den Rest der Welt.
Sie teilen den Globus dabei in Einflußzonen auf wie ein Spielfeld, bei dem die Menschen nur die entmündigenden Spielfiguren sind.
Passend zu dieser Metapher veranstaltete die SDAJ München, zwei Tage vor dem propagandistischem Treffen, am 04.02 Donnerstag, ein Straßentheater „Monopoly - Würfeln um die Welt“ ab 15 Uhr auf dem Münchner Marienplatz.
In der Mitte des Spielfeldes, dass circa ein Drittel des Münchner Marienplatzes beanspruchte, stand die Bühne mit gemütlichen weißen Ledersofas, auf denen sich vier Kapitalisten/Konzernbosse breit machten. Um mit einem übergroßen Würfen um Welt zu spielen. Die Welt, dass war in diesem Fall, dass Spielfeld, dass um die Bühne herum, mit großen Planen gelegt wurde.
Bekannt aus dem Brettspiel Monopoly, dass schon die kleinen Kinder in kleine Imobilienkapitalisten verwandeln soll, um ihnen die Liebe zum Geld von klein an beibringt, war das Spielfeld in Länder und Regionen, wie z.B. Kosovo, Sudan, Kolumbien, Afghanistan, Indien, Laos etc. aufgeteilt. Die Konzernbosse würfelten um diese Länder, besetzen die mit ihren Spielfiguren (Jungs verkleidet als Soldaten) und konnten die Länder dann kaufen, um Kohle mit ihnen zu verdienen.
Die „Bank“, also der Geldgeber, das war in diesem Fall der Staat, der durch das Spielfeld „Subventionen“ und „Sta(a)(r)t“ den Konzernen Kohle zu schieb, um ihre Großmachtansprüche zu finanzieren. Einzig allein die beiden Felder „Generalstreik“ und „Aufstand“ knüpfte den Kapitalisten, ein bisschen Geld, im Form einen wütend gewordenen Mobs ab.
Zwischen den vier Kapitalisten auf den Sofas, ihres Zeichens, ein Rüstungskonzern, ein Saatgutkonzern, ein Lebensmittelkonzern und ein Energie und Rohstoffkonzern, entbrannte im Spielverlauf ein wahrer Wettkampf um die Aufteilung der Welt.
Bis sich am Ende die Soldaten zusammen mit den Generalsstreikenden und Aufständigen zusammenschlossen und die Kapitalisten stürzten!
Wiederrum um das Spielfeld, standen 18 Schautafeln, mit ernsthaften Informationen zu den dargestellten Ländern, dem Einfluss der Nato und der westlichen Ländern bzw der Ausbeutung durch westliche Konzerne.
Über 3 Stunden lang verfolgten die verdutzten Passanten der Münchner Einkaufsmeile das Spektakel und informierten sich am Infotisch und den Schautafeln über die Hintergründe und über die Nato Kriegstagung im Bayerischen Hof.

Monopoly um die Welt am 4.2.2010

Feed the rich! Jubeldemo am 3.2.2010

Ironische Jubeldemo "Feed the rich!" am 3.2.2010 (München)

"The kids want communism" - T-Shirts endlich da!

Nach dem Erfolg unseres "The kids want communism" Aufklebers, der inzwischen an fast jeder Straßenecke zu finden ist, haben wir entschlossen den Slogan jetzt auch auf T-Shirts zu drucken. Deshalb präsentieren wir euch hier das neue, phänomenale "The kids want communism" Shirt!!! Bei uns habt ihr die Möglichkeit das neue Shirt zu bekommen! Wie? Bereits ab einer Spende von 13€ vergeben wir das Shirt als Prämie! Natürlich auch als Girlie-Shirt und in verschiedenen Größen. Schreibt für mehr Informationen einfach eine Email an sdaj-muenchen@freenet.de.

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Weder euren Krieg, noch euren Frieden!

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